Geschichte
History
Die Unkai Maru No. 6 war ein britisch gebauter Transporter, früher SS Venus. Das Register kann sich beim Baujahr nicht zwischen 1903 und 1905 entscheiden; auch die Länge ist mit etwa 93 oder 101 m widersprüchlich überliefert. 1911 erwarb Nakamura-Gumi das Schiff. Erst am 5. Januar 1944 requirierte die japanische Marine es, am 30. Januar traf es in Truk ein. Offenbar wartete der Transporter weitgehend leer auf Ladung.
Unkai Maru No. 6 was a British-built transport, formerly SS Venus. The register cannot resolve whether she was built in 1903 or 1905, and sources give a length of either about 93 or 101 m. Nakamura-Gumi acquired her in 1911. The Japanese Navy requisitioned her only on 5 January 1944; she arrived at Truk on 30 January, apparently largely empty and awaiting cargo.
Am 17. Februar 1944 griffen Flugzeuge der Essex das Schiff an. Berichte nennen Torpedo und/oder Bomben, doch am heutigen Rumpf ist kein eindeutiger Einschlag zu erkennen. Die Unkai blieb bis zum zweiten Tag über Wasser; die genaue Sinkzeit ist nicht belegt. Gerade diese vorsichtige Einordnung ist wichtiger als eine glatte Angriffsgeschichte.
Essex aircraft attacked on 17 February 1944. Accounts mention torpedo and/or bombs, but no unambiguous impact is visible on the hull today. Unkai remained afloat until the second day; the exact sinking time is not documented. That uncertainty matters more than a tidy attack narrative.
Der Tauchgang
The Dive
Das Deck liegt bei etwa 29,9 m, der Grund bei rund 39–39,9 m. Die Unkai liegt aufrecht beziehungsweise auf ebenem Kiel; zeitweise soll sie durch Angriffsschäden nach Steuerbord geneigt gewesen sein. Ihre weitgehend leeren Laderäume lenken den Blick auf das, was zurückblieb: Gasmasken und Stiefel im Vorschiff sowie ein britisch markiertes Buggeschütz. Kaliber und weitere Bewaffnung sind nicht belegt. Der ruhige, klare Rumpfverlauf ist die Orientierung zwischen Bug, Laderäumen und Heck.
The deck lies at about 29.9 m and the seabed at roughly 39–39.9 m. Unkai lies upright or on an even keel, although attack damage is reported to have caused a temporary starboard list. Her largely empty holds turn attention to what remains: gas masks and boots forward, plus a British-marked bow gun. Its calibre and any further armament are not documented. The hull’s plain line provides orientation between bow, holds and stern.

